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Mit einem Nackenkissen Rückenschmerzen vorbeugen

Ein Nackenkissen sorgt für einen gesunden Schlaf

Menschen verbringen ein gutes Drittel ihres Lebens im Bett, weshalb ein hoher Schlafkomfort immens wichtig für das eigene Wohlempfinden ist. Die Schlafqualität hängt stark von der Wahl des richtigen Kissens ab. Hierbei eignet sich ein Nackenkissen besonders für Menschen mit Rückenproblemen. Es kann zur Vorbeugung von Schmerzen, Verspannungen und Verkrampfungen im Rückenbereich von jeder Person genutzt werden. Rückenschmerzen infolge einer schlechten Schlafposition sind nämlich besonders tückisch. Nicht nur verhindern diese Schmerzen einen erholsamen Schlaf, sondern neigen auch dazu sich in den Schulter- und Armbereich auszudehnen. Auch Kopfschmerzen können als Begleiterscheinung der schlafbedingten Verkrampfungen auftreten.

Die Funktionsweise des Nackenkissens

Foto: ddimitrova / pixaby.com

Ein Nackenkissen ist an den menschlichen Körper angepasst und bringt diesen in die richtige anatomische Position. Aus diesem Grund werden Nackenkissen als Zweitbezeichnung auch orthopädische Kissen genannt. Sie werden von den Krankenkassen empfohlen. Ein solches Kissen kann die Schlafposition optimieren, dies zum einen durch die Form in den Maßen von 40 x 80 cm, sodass das Kissen den Kopf und den Nacken tragen kann, während die Schultern vor dem Kissen liegen. Zum anderen sorgt für die beständig richtige Liegeposition die Viskose-Schaumfüllung, die in ihrer viscoelastischen Form fest und elastisch zugleich ist. Dadurch liegt der Schläfer in der Nacht gut gepolstert und bequem. Der Kopf hingegen kann nicht einsacken.

Überdies sollte der Raum zwischen den Schultern und den Halswirbeln ausgefüllt sein, damit die Wirbelsäule und die Bandscheiben geschützt sind. Nach dem Schlaf sorgt der Memory-Effekt dafür, dass das Kissen wieder in die ursprüngliche Form zurückfindet, was die Stützkraft des Kissens bewahrt und das durchliegen Kissen verhindert. Mehr Informationen für einen erholsameren Schlaf finden Sie unter www.nackenkissen-abc.de.

Die Höhe des Kissens

Wer sich nun dafür entschieden hat es einmal selbst mit einem Nackenkissen zu versuchen, sollte vor dem Kauf einige Punkte durchdenken. Die Wahl des richtigen Nackenkissens hängt nämlich von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören zunächst der Körperbau und die Schulterbreite. Je größer die Schulterbreite ist, desto höher sollte das Kissen liegen. Auch die Härte der Matratze und die Art des Liegens entscheiden über die ideale Kissenhöhe. So sollte das Kissen umso höher sein, desto fester die Matratze ist. Rückenlieger wiederum brauchen ein flacheres Kissen als Seitenschläfer, weil sie zum Schlafen eine gerade Liegeposition benötigen. Das Nackenkissen sollte für Rückenschläfer nicht höher als 10 – 15 cm sein. Zu beachten ist dabei, dass die meisten Menschen ihre Schlafposition mehrmals wechseln. Die Bauchlage ist nicht zu empfehlen, weil sie anatomisch nicht sehr gesund ist und auch die Atmung behindert.

Die Kissenmulden

In der klassischen Variante besitzen Nackenkissen zwei unterschiedlich hohe Mulden, die besonders für Seitenschläfer zu empfehlen sind. Dies hat den Effekt, dass die Wirbelsäule durch den Wellenberg abgestützt wird, während der Kopf in der Mulde zwischen den beiden Wellenbergen bequem gelagert wird. Gelegentlich werden auch Nackenkissen mit gleichmäßig hohen Kissenmulden angeboten. Diese bietet für Rückenschläfer den Vorteil, dass mit dieser Variante des Kissens die gesamte Auflage besser genutzt werden kann. Für Rückenschläfer sind auch Nackenkissen ohne Mulde eine Option um möglichst flach zu liegen. Die Stütze funktioniert bei diesen Kissen über einen Kern mit viscoelastischem Schaum.

Alternativen zum Viscoschaum

Im Prinzip kann man mit dem viscoelastischen Schaum nicht viel falsch machen, denn sie sind in puncto Festigkeit und Elastizität ideal auf die Bedürfnisse von Menschen, die unter Schlafstörungen leiden angepasst und darüber hinaus atmungsaktiv und antiallergisch. Wer sich in der Nacht hingegen viel bewegt, für den könnte Gelschaum eine Alternative sein, denn dieses Material reagiert nicht auf Wärme, sondern ist druckempfindlich. Latex ist wiederum auf Atmungsaktivität spezialisiert und damit für Personen geeignet, die beim Schlafen schnell ins Schwitzen kommen. In diesem Fall wären Nackenkissen aus Naturhaar eine Alternative. Diese sind ebenfalls aus atmungsaktiven Materialien, die zudem den Geruch neutralisieren. Sie haben allerdings den Nachteil, eine Brutstätte für Hausstaubmilben darzustellen.

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